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Ins Ausland während der Promotion

Internationale Mobilität

Erfolgreiche Forschung und wissenschaftliche Karrieren basieren zunehmend auf globaler Vernetzung. Ob internationale Konferenzen oder längere Forschungsaufenthalte: Das Graduiertenzentrum berät Promovierende zur Planung und Finanzierung internationaler Mobilität.

Auslandsaufenthalte während der Promotion sind ein elementarer Baustein in der wissenschaftlichen Karriere und ermöglichen den Aufbau eines globalen Netzwerks. Promovierende können Feedback für ihr Forschungsprojekt von internationalen Experten einholen, in einzigartigen Archiven forschen oder an speziellen Großgeräten arbeiten. Unabhängig vom eigenen Karriereziel leistet die internationale Erfahrung zudem einen wertvollen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. 

Das Graduiertenzentrum berät Promovierende bei der Planung, informiert über Finanzierungsmöglichkeiten und unterstützt bei der Bewerbung um ein Stipendium.

Welche Auslandsaufenthalte sind möglich?

Auslandsaufenthalte während der Promotion lassen sich nach Art und Dauer unterscheiden. Eine sinnvolle Unterscheidung ist jene nach Konferenzen, Lehraufenthalten und Forschungsaufenthalten.

Die aktive Teilnahme an Konferenzen ist ein wichtiges Element der Promotion. Promovierende bekommen Feedback zu ihrem Forschungsprojekt von Experten aus ihrem Feld und bauen ein internationales Netzwerk auf.

Um die Reise- und Übernachtungskosten sowie ggf. Teilnahmegebühren zu finanzieren, können Sie sich zunächst an Ihre Vorgesetzte oder Ihren Vorgesetzen oder an Ihre Fakultät wenden.

Die Bewerbung um externe Reisekostenzuschüsse ist jedoch empfehlenswert, da die erfolgreiche Einwerbung eine Auszeichnung für Ihre Forschung darstellt. Das flexibelste Programm zur Finanzierung von Konferenzteilnahmen ist das DAAD-Kongressreisenprogramm.

Daneben gibt es eine Vielzahl kleinerer Ausschreibungen und Programme, über die Sie insbesondere über den Verteiler Forschungs- und Nachwuchsförderung informiert werden.

Sie planen eine Konferenzteilnahme, suchen die passende Finanzierung oder möchten Ihre Bewerbung lektorieren lassen? Das Graduiertenzentrum TU Dortmund unterstützt Sie gerne. Wenden Sie sich einfach an Dr. Benjamin Brast oder Fabian Brinkmann.

Lehraufenthalte ermöglichen einen kurzen Auslandsaufenthalt mit vergleichsweise geringem Planungsaufwand. Sie können Lehrerfahrung in einer internationalen Umgebung sammeln und Ihre Ideen in Promovierendenkolloquien zur Diskussion stellen. Für die Kontaktaufnahme können die bestehenden Netzwerke Ihrer Fakultät genutzt werden.

  • Mobilität für Lehrende: Über das EU-Programm Erasmus+ können wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Dortmund an Gasthochschulen im Ausland lehren. Diese mehrwöchigen Lehraufenthalte bieten die Chance, Erfahrungen in anderen Hochschulkulturen zu sammeln und internationale Kontakte zu knüpfen. Alle Informationen zu Voraussetzungen und zum Bewerbungsprozess finden Sie auf der Website des Referats Internationales (Dozentenmobilität).
  • Praktika: Über das EU-Programm Erasmus+ können Promovierende der TU Dortmund einen finanziellen Zuschuss bei Praktika im Ausland erhalten. So kann zum Beispiel ein Praktikum bei einer Forschungseinrichtung in einem Erasmus-Mitgliedsstaat unterstützt werden. Alle Informationen zu Voraussetzungen und zum Bewerbungsprozess finden Sie auf der Website des Referats Internationales (Praktikumsförderung).

Sie planen einen Lehraufenthalt während Ihrer Promotion? Das Graduiertenzentrum TU Dortmund berät Sie gerne zu Planung und Finanzierung. Wenden Sie sich einfach an Dr. Benjamin Brast.

Mehrmonatige Forschungsaufenthalte im Ausland ermöglichen eine Gastpromotion an einer renommierten Universität sowie den Austausch und die Vernetzung mit Expertinnen und Experten im eigenen Feld. Darüber hinaus können Auslandsaufenthalte auch für die Feldforschung oder den Zugriff auf Archive oder Großgeräte genutzt werden.

Eine langfristige Planung und gute Abstimmung mit dem / der Vorgesetzten ist die Voraussetzung für einen internationalen Forschungsaufenthalt. Die Einwerbung eines externen Stipendiums ermöglicht nicht nur die Finanzierung der Reise und des Aufenthalts, sondern ist auch ein wichtiger Baustein für eine wissenschaftliche Karriere.

Es gibt eine Vielzahl von Förderprogrammen für internationale Forschungsaufenthalte. Ein guter Startpunkt für die Suche nach einer Finanzierung ist die Suchmaschine des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), die Ihnen umfassende In­for­ma­ti­onen zur Finanzierung internationaler Konferenzbesuche oder längerer Aufenthalte bietet.

Sie planen einen Aus­lands­auf­ent­halt während Ihrer Promotion? Das Gra­du­ier­ten­zen­trum TU Dort­mund berät Sie gerne zu Planung und Finanzierung. Wenden Sie sich einfach an Dr. Benjamin Brast.

Internationales Netzwerk der TU Dortmund

Promovierende können vom internationalen Netzwerk der TU Dortmund profitieren. Die Universität ko­ope­riert auf vielfältige Weise mit Hoch­schu­len in der ganzen Welt. Als Teil der Uni­ver­si­täts­allianz Ruhr ist die TU Dort­mund durch die gemeinsamen Verbindungsbüros in New York und Moskau vertreten. 

Die TU Dortmund ist Teil eines weltweiten Netzwerks von Universitäten und Forschungseinrichtungen. Sie unterhält vielfältige Partnerschaften zu Universitäten in den USA. Neben Studierenden- und Forschendenaustausch gibt es auch eine Vielzahl von Forschungskooperationen. Die hervorragenden Beziehungen zu Hochschulen in den Vereinigten Staaten und die sehr guten Zahlen beim Studierendenaustausch sind ein Alleinstellungsmerkmal der TU Dortmund innerhalb von NRW.

Wenn Sie Interesse an einem Forschungsaufenthalt an einer Partneruniversität haben, unterstützt Sie das Referat Internationales gerne.

Die beiden Verbindungsbüros der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) in New York und Moskau tragen die Stärken des Forschungs- und Studienstandorts Ruhrgebiet in alle Welt. Sie haben in kurzer Zeit zahlreiche Austausch- und Stipendienprogramme sowie wissenschaftliche Kooperationen angestoßen und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur internationalen Ausrichtung der Region Ruhr.

Sollten Sie Interesse an einem Auslandsaufenthalt in den USA oder Russland haben, unterstützen unsere Verbindungsbüros Sie gerne – beispielsweise bei der Kontaktanbahnung oder mit Informationen über Möglichkeiten der Finanzierung.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Website des Referats Internationales.

Weitere Angebote für Promovierende

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.