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Karrierebausteine auf dem Weg zur Pro­fes­sur

Karriereplanung für Postdocs

Die Postdoc-Phase stellt wich­ti­ge Weichen für die wei­tere Karriereentwicklung. Auf dem Weg zur Pro­fes­sur, einer außeruniversitären Tätigkeit oder dem eigenen Un­ter­neh­men ist es wich­tig, früh­zei­tig die Rah­men­be­ding­ung­en und Kriterien der entsprechenden Karriereziele bewusst zu ma­chen. So kön­nen die für die jeweiligen Pläne notwendigen Karrierebausteine ab­ge­lei­tet und der per­sön­li­che Karriereweg vorbereitet wer­den.

Karrierebausteine der aka­de­mischen Laufbahn

Die Habilitation oder ein Äquivalent wie z. B. eine kumulative Habilitation, aber auch die Zwischenevaluation der Juniorprofessur oder die Leitung einer eigenen Nachwuchs­gruppe (z. B. Emmy Noether-Pro­gramm der DFG) sind die Grundvoraussetzung für eine Berufbarkeit in Deutsch­land.

Je nach Fachkultur sind die folgenden Karrierebausteine von un­ter­schied­li­cher Gewichtung, um die Kriterien für eine Be­ru­fung zu erfüllen.

Bunte, teilweise gestapelte Bausteine auf hölzernem Untergrund © Mohamed Ramzee ​/​ Pixabay

Eine be­son­ders wich­ti­ge Rolle spielen meist Publikationen sowie eingeworbene Drittmittel. Drittmittel verschaffen Ihnen eine frühe wis­sen­schaft­liche Selbst­stän­dig­keit und die Mög­lich­keit Betreuungs- und Führungsaufgaben zu übernehmen sowie eigene in­no­va­ti­ve Projekte umzusetzen.

Daneben wird oft ein großer Wert auf Preise und Auszeich­nungen gelegt, da sie kompetitiv ver­ge­ben wer­den und hoch dotiert sind. Eine frühzeitige Einwerbung kleinerer Preise kann Ihnen die Tür zu wei­te­ren prestigeträchtigen Auszeich­nungen öffnen und damit Ihre Sichtbarkeit erhöhen.

Auch (in­ter­na­ti­o­na­le) Kooperationen und eingeladene Vorträge kön­nen eine ent­schei­den­de Rolle spielen, wenn es um die Be­ru­fung geht. Dadurch zeigen Sie, dass Sie in Ihrer Community gefragt sind und interessante Kooperationspartnerinnen und -partner an die neue Ein­rich­tung mitbringen.

Weitere wich­ti­ge Karrierebausteine umfassen:

  • Ein prononciertes Forschungsprofil mit Alleinstellungsmerkmal
  • Ausgedehnte professionelle Netzwerke
  • Internationale Erfahrung (durch Forschungsaufenthalte oder Ko­ope­ra­ti­on)
  • Erfahrung in Lehre und Be­treu­ung
  • Gutachtertätigkeiten
  • Erfahrung in der aka­de­mischen Selbstverwaltung sowie sonstige Gremienarbeit
  • Transferaktivitäten
  • Erfolgreiches Selbst- und Forschungsmarketing

Ori­en­tie­rung zur außer­aka­de­mischen Laufbahn

Die meisten Postdocs verlassen die akademische Laufbahn und sind außeruniversitär tätig. Dieser Orientierungswechsel stellt oftmals eine per­sön­li­che Her­aus­for­de­rung dar, bei der das Gra­du­ier­ten­zen­trum durch ein persönliches Karrierecoaching un­ter­stützt.

Im Rah­men der Forschungstätigkeit erwerben Forschende eine Vielzahl von auch außerhalb der Hoch­schu­le gefragten Kom­pe­ten­zen – Eigenständigkeit, Problemlösung, Managament, Führung, Kom­mu­ni­ka­ti­on –, um nur einige zu nennen. Diese er­mög­li­chen Postdocs, die die Hoch­schu­le verlassen, gute Berufschancen.

Je nach Fachkultur er­hal­ten außerakademische Karriereperspektiven im Rah­men der wis­sen­schaft­lichen Qualifi­zierung unterschiedliche Aufmerksamkeit. Das Gra­du­ier­ten­zen­trum und die Research Academy Ruhr bieten da­her eine Vielzahl von Orientierungsformaten zur Ergänzung der persönlichen Be­ra­tung an (etwa Karriereforum und Wirtschaftskolleg). Berufliche Per­spek­tiven sind zudem oft Gegenstand des inoffiziellen Austauschs im Rah­men der ver­schie­de­nen Vernetzungsformate.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.